Diagnostik

Orthopädie

Eine wirkungsvolle Therapie setzt eine exakte Diagnostik voraus. In der Orthopädie stehen bildgebende Verfahren zur Verfügung (konventionelles Röntgen, Durchleuchtung, hochauflösende Sonographie). Zur genauen Zuordnung der Schmerzursache erfolgen häufig röntgengesteuerte Injektionen (interventionelle diagnostische Verfahren). Zur exakten Dokumentation von Bewegungsausmaßen der Hüfte und Wirbelsäule sowie zur Erkennung von Hüftfunktionsstörungen, welche eine mögliche Ursache von Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden sein können, werden computergestützte Wirbelsäulen- und Hüftbewegungsmeßgeräte eingesetzt. Diese patentierten Geräte wurden ebenso wie zahlreiche Hilfsmittel in der Rommel-Klinik patientenorientiert entwickelt.

 

 

Neurologie

In der Neurologie werden sämtliche elektrophysiologischen Techniken (EEG, EMG, sowie telemetrische Messungen, Nervenleitgeschwindigkeiten, evozierte Potentiale, transkortikale Magnetstimulation), eine Liquordiagnostik sowie eine CW-Doppler- und farbkodierte Duplexsonographie der extra- und intracraniellen Gefäße angeboten. Die Anfertigung von Computertomographie und Kernspintomographie erfolgt durch mit der Klinik kooperierende niedergelassende Radiologen.

 

 

Allgemeinmedizin

Die internistische Versorgung der Patienten erfolgt durch eine Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, für die Diagnostik stehen EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-RR-Messung, Lungenfunktion, konventionelle Röntgendiagnostik sowie Ultraschalldiagnostik zur Verfügung.

 

 

Psychologie

Bei Patienten mit chronifizierten Schmerzerkrankungen verschiedenartiger Ursache und psychischer Begleiterkrankung sowie im Rahmen eines hier im Hause durchgeführten Schmerzmittelentzugs werden ausführliche Diagnostikgespräche geführt. Des Weiteren kommen moderne psychologische Diagnoseverfahren (z. B. SKID, IDCL, SOMS, AKV) zum Einsatz.

Bei Patienten mit Konzentrations- und Gedächtnisstörungen unklarer Zuordnung (u. a. bei Morbus Parkinson, bei Verdacht auf dementielle Entwicklung) erfolgt eine neuropsychologische Testdiagnostik (z. B. SIDAM, PANDA).

Maßgebliche Berücksichtigung finden psychologische Befunde sowie die computergestützte Auswertung des Schmerzfragebogens der DGSS in der wöchentlich stattfindenden Schmerzkonferenz (mit behandelndem Arzt, Physiotherapeut und Psychologe).

Konsile

Für Fragestellungen aus anderen Fachgebieten (z.B. Augenheilkunde, Urologie) werden Fachärzte der Umgebung zu Rate gezogen.