Psychologie

Bei Patienten mit chronifizierten Schmerzerkrankungen verschiedenartiger Ursache und psychischer Begleiterkrankung sowie im Rahmen eines hier im Hause durchgeführten Schmerzmittelentzugs erfolgt eine kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung in Einzelgesprächen. Im Besonderen fokussiert wird primär auf eine fundierte Psychodiagnostik.


In bestimmten indizierten Fällen wird im Einzelsetting eine Biofeedbackbehandlung durchgeführt (z. B. bei Migräne, Spannungskopfschmerz sowie HWS-Beschwerden - ggf. unter Anwendung von Atementspannungstechniken, imaginativen Verfahren und Elementen des Autogenen Trainings). Beim Biofeedback handelt es sich um eine schmerzfreie Methode, körperliche Funktionen (wie z. B. den Muskelspannungszustand oder den Atemrhythmus) am Bildschirm sichtbar und über akustische Signale hörbar zu machen. Psychophysiologische Zusammenhänge können so demonstriert sowie beschwerdeassoziierte Parameter des vegetativen Nervensystems (wie die Regulation der Gefäßweite, der Muskelspannungszustand und die Zwerchfallatmung) trainiert werden.

 

Desweiteren wird im Rahmen eines psychoedukativen Gruppenkonzepts zur Erweiterung der Schmerz- bzw. Stressmanagementkompetenzen und mit dem Ziel der Reduktion von Kontrollverlust sowie Stärkung von Selbstwirksamkeitserleben schmerzpsychotherapeutisch gearbeitet.
Mehrfach wöchentlich erfolgt eine Entspannungstherapie in der Gruppe (Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson), außerdem wird regelmäßig eine Achtsamkeitsgruppe angeboten.