Das Bobath-Konzept

Behandlung nach Schlaganfall

Behandlung von Patienten mit spastischer Lähmung


Bereits in einer frühen Phase können Patienten mit einer spastischen Lähmung z.B. nach einem Schlaganfall oder einer schubförmigen Verschlechterung einer Multiplen Sklerose in Einzeltherapie nach dem Bobath-Konzept behandelt werden. Das Bobath-Konzept strebt die Förderung der zunächst gelähmten Körperhälfte zu einem möglichst normalen Bewegungsbild an.

 

 

Der Schwerpunkt liegt auf der Restitution der verloren gegangenen Körperfunktionen und nicht auf der Kompensation durch die nicht betroffene Seite. Ein langer, oft mühsamer Behandlungsweg wird in diesem alltags- und patientennahen Konzept nicht nur vom Therapeuten sondern auch vom Pflegedienst und den Ärzten des Hauses mitgetragen. Wir sprechen daher von einem 24-Stunden-Konzept.

 

 

 

Das Bobath-Konzept ist ein Hemmungs- und Bahnungssystem. Dies bedeutet, dass die vorhandenen Möglichkeiten des zentralen Nervensystems und seine Plastizität vollständig ausgenützt werden. Die Bahnung geschieht über die Hände des Therapeuten, die dem Patienten Hilfestellung, Bewegungsaufforderung und -erleichterung zugleich sind.

 

 

 

Um die verlorengegangene Bewegung wieder erspüren zu lernen, wird wenig mit verbalen Anweisungen gearbeitet. Durch Wiederholungen bestimmter Bewegungsabläufe können diese dem Nervensystem spontan verfügbar gemacht werden - der Patient kann automatisch auf sie zurückgreifen.

Weitere Informationen

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